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„Sie werden sich erholen“ - Tesla-Chef Elon Musk hat Mitleid mit BMW, VW und Daimler

E-Autopionier im Höhenflug

„Sie werden sich erholen“ - Tesla-Chef Elon Musk hat Mitleid mit BMW, VW und Daimler

Der Börsenwert von Tesla geht durch die Decke. Sind Autobauer wie VW, BMW und Co. schon abgehängt? Elon Musk spricht den deutschen Herstellern in der Krise Mut zu.

München - Tesla schwimmt auf der Erfolgswelle. Und die sorgt derzeit beinahe schon im Wochentakt für neue positive Schlagzeilen, zumindest aus Sicht des boomenden Elektropioniers. Nicht nur, dass der US-Autobauer im September die Spitze der Neuzulassungen in Europa erklimmen konnte. Vor wenigen Tagen wurde auch noch bekannt, dass Tesla einen Mega-Deal mit dem Autovermieter Hertz an Land gezogen hat, der auf die ohnehin prall gefüllten Firmenkonten viele weitere Millionen US-Dollar spülen wird.

Tesla-Chef Elon Musk tütet Mega-Deal ein

Der Mega-Deal hat die Aktie beflügelt. So durchbrach das Papier vor wenigen Tagen die 1000-Dollar-Marke. Als erster Autobauer hat Tesla damit beim Börswert die Schallmauer von einer Billion US-Dollar* geknackt.

Der Tesla-Zug von Elon Musk hat Fahrt aufgenommen - und lässt den Absatz der Konkurrenz schrumpfen.

Doch wieso gelingt Tesla* die Fortsetzung des Aufschwungs in einer Zeit, in der die globale Autoindustrie aufgrund des stockenden Halbleiter-Nachschubs aus Asien Probleme mit der Produktion hat und Hersteller wie VW*, BMW* oder Mercedes Millionen von Fahrzeugen nicht bauen können? Der US-Elektroauto-Spezialist scheint gegen die Chipkrise immun zu sein, was zwei wesentliche Gründe* zu haben scheint.

Tesla-Chef mit bitter-süßem Lob

Angesprochen auf den nächsten Absatz-Meilenstein in Europa, reagierte Elon Musk auf Twitter mit einem Lob in Richtung der deutschen Autobauer: Der 50-Jährige postete einen Tweet, in dem er den hiesigen Traditionsmarken ein „großes Talent“ bescheinigt und prognostiziert, dass sie sich von der aktuellen Krise „stark erholen“ würden. Dazu lässt der Tesla-Mogul wissen, dass sein Auto-Imperium sogar selbst bald ein deutscher Autohersteller sein werde, und meint damit die neue Gigafactory nahe Berlin in Grünheide.

Doch auch wenn der Halbleiter-Mangel dem bis dato größten Autokonzern Europas - und das bleibt vorerst Volkswagen - zu schaffen macht: Mit den neuen Elektroauto-Modellen treffen die Wolfsburger offenbar einen Nerv. (PF) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

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