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Sprunghafter Anstieg der Infektionen – Inzidenz bei 130,2

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut deutlich angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 130,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 118,0 gelegen, vor einer Woche bei 85,6. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 28.037 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.39 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 16.077 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 126 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 67 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.534.452 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI am Mittwoch mit 3,07 an (Dienstag: 2,95). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.247.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 95.485.

In Bayern, Thüringen und Sachsen sind die Fallzahlen besonders hoch, wobei Thüringen die höchste Inzidenz aller Bundesländer aufweist. In dem Freistaat stieg die Sieben-Tage-Inzidenz bei Neuinfektionen auf 260,5. Innerhalb Thüringens ist der Landkreis Gotha mit einer Inzidenz von 417,6 am stärksten von steigenden Infektionszahlen betroffen. Einen Sieben-Tage-Wert unter 100 wies der Kreis Nordhausen (91) auf.

Erstmals seit Dezember 2020 liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für Bayern wieder über 200. Konkret meldet das RKI 208,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Die sechs bundesweit höchsten Inzidenzen finden sich derzeit in bayerischen Landkreisen. Im Landkreis Mühldorf am Inn liegt sie laut RKI inzwischen bei 621,5, im Landkreis Traunstein bei 509,9. Nach den beiden genannten sind das noch Straubing-Bogen, Berchtesgadener Land, Miesbach und Rosenheim – allesamt mit Werten über 400. Die derzeit niedrigste Inzidenz in Bayern findet sich in der kreisfreien Stadt Bayreuth mit 50.

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Für Sachsen wies die Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 238,2 aus. Am Mittwoch hatte der Wert noch bei 200,8 gelegen. Nur in Thüringen (259,8) ist der Wert noch höher als in Sachsen.

Laut RKI haben inzwischen drei sächsische Regionen die Inzidenz-Marke von 300 überschritten: An der Spitze liegt der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 383,3. Dahinter rangieren der Landkreis Meißen (329,9) und der Erzgebirgskreis (319,4).