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„Tödlichstes Tier der Welt“ in Hessen gesichtet: Experten geben eindringliche Warnung ab

Getigerter Krankheitsüberträger

„Tödlichstes Tier der Welt“ in Hessen gesichtet: Experten geben eindringliche Warnung ab

Eine weibliche Asiatische Tigermücke, aufgenommen im Jahr 2002 (Symbolbild)

In Hessen ist die Asiatische Tigermücke nachgewiesen worden. Sie gilt als möglicher Überträger von gefährlichen Krankheiten.

Wiesbaden – Die Asiatische Tigermücke, das „tödlichste Tier der Welt“* ist nun auch in Hessen* wieder nachgewiesen worden. Einige Exemplare seien in der Stadtmitte von Flörsheim (Main-Taunus-Kreis) sowie in Hirschhorn (Kreis Bergstraße) ganz im Süden entdeckt worden. Die aufmerksamen Bürger erkannten sie und schickten die Tierchen an die zuständigen Stellen, das teilte das hessische Umweltministerium in Wiesbaden am Freitag (24.09.2021) mit. 

Die Asiatische Tigermücke ist laut Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) ein Überträger verschiedener tropischer Viruserkrankungen, insbesondere des Dengue-Fiebers. Sie hat sich im Zuge der Globalisierung des internationalen Warenhandels von Asien über weite Teile der Welt ausgebreitet. Auch in einigen Ländern Europas südlich der Alpen ist die asiatische Tigermücke mittlerweile fest etabliert. Um eine Krankheit zu übertragen, müsse die Mücke jedoch zunächst einen Menschen stechen, der ein entsprechendes Virus in sich trägt.

Asiatische Tigermücke in Hessen: Überträgt sie Tropenkrankheiten?

Einen Grund zur Panik gebe es daher zunächst nicht. Für eine Übertragung muss sich der Erreger, nachdem die Stechmücke ihn von einem Infizierten aufgenommen hat, in der Mücke vermehren, was bei tropischen Erregern meist eine längere Periode mit sehr hohen Temperaturen voraussetzt. Eine Studie des BNITM hat gezeigt, dass etwa das Zika-Virus zwar von der Tigermücke übertragen werden kann, dafür aber Temperaturen von mindestens 27 Grad Celsius über einen Mindestzeitraum von 14 Tagen vorherrschen müssen – eine Hitzeperiode zu der es trotz heißer Sommer bisher fast nicht bei uns kommt.

Bereits seit 2018 werden diese zehn Millimeter großen, schwarz-weiß gemusterten Mücken immer wieder auch in Hessen nachgewiesen. Das Risiko von Krankheitsübertragungen durch die Tigermücke ist jedoch auch laut Umweltministerium gering. Mit einem Monitoring-System soll die Verbreitung zudem eng im Blick gehalten werden, sodass rechtzeitig Präventionsmaßnahmen ergriffen werden können. Gerade Menschen, die besonders häufig von Mücken gestochen werden,* sollten jedoch besonders vorsichtig sein. (dpa/na) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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