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Trink- und Abwasser verteuern sich zum Jahreswechsel

Greußenheim

Mit dem Jahreswechsel ändern sich für die Bevölkerung in Greußenheim die Entgelte für den Bezug von Trinkwasser und auch zur Abwasserentsorgung. Die jeweiligen Beschlüsse fasst der Gemeinderat in seiner Oktober-Sitzung mehrheitlich.

Die Berechnung der Entgelte für den Bezug von Trinkwasser und zur Abwasserentsorgung der Gemeinde Greußenheim erfolgt auch künftig in Anwendung eines vierjährigen Kalkulationszeitraums. Verbunden war die Beratung zum betreffenden Tagesordnungspunkt mit einer Debatte bezüglich der Veranlagung einer Grundgebühr bei der Berechnung der Entsorgungskosten für das Abwasser. In der Vergangenheit kam dies nicht zur Anwendung. Und auch künftig soll nach dem mehrheitlichen Beschluss des Gremiums darauf verzichtet werden. Unumgänglich schien jedoch eine Anhebung des Entgeltes zur Abwasserentsorgung. Die Erhöhung sei in erster Linie geschuldet der erhöhten Betriebskosten des Abwasserzweckverbandes Roßbrunn-Uettingen, dem Greußenheim angehört, betonte Bürgermeisterin Karin Kuhn (BmG). Damit kann nach Überzeugung des Gemeinderates vermieden werden, dass damit jene Bürgerinnen und Bürger "bestraft" werden, die durch einen niedrigen Trinkwasserverbrauch entsprechend wenig Abwasser produzieren. Dennoch sprach sich das Gremium auch weiterhin für die Beibehaltung einer Grundgebühr bei der Berechnung des Trinkwasserverbrauchs aus.

So votierte der Gemeinderat bei 9 zu 3 Stimmen mehrheitlich für eine Anhebung der Abwassergebühren von bisher 4,78 Euro auf 5,78 Euro je Kubikmeter. Die Festsetzung der Trinkwassergebühr ergab bei 10 zu 2 Stimmen ebenfalls eine Anhebung von bisher 0,58 Euro auf 1,04 Euro je Kubikmeter. Damit ergibt sich ein Trinkwasserpreis ähnlich wie im Kalkulationszeitraum der Jahre 2016 bis 2018. Das Entgelt für Trinkwasser betrug damals 1,09 Euro pro Kubikmeter. Ab dem Haushaltsjahr 2019 (2019-2021) konnte die Gebühr auf 0,58 Euro gesenkt werden. Weil eine kostendeckende Gestaltung der Entgelte gesetzlich vorgeschrieben ist, müssen die Entgelte somit mit dem Beginn des neuen Kalkulationszeitraums angeglichen werden. Die festgesetzten Entgelte gelten für den Zeitraum von Januar 2022 bis Dezember 2025.

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