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Wahlkampf in Leverkusen: Karl Lauterbach und Thomas Kutschaty wollen Schulen helfen

Leverkusen -

Der Terminplan von Menschen, die in der Politik aktiv sind, ist wenige Tage vor einer Wahl maximal eng getaktet. Das gilt umso mehr, sobald es sich um eine Bundestagswahl und Politiker wie Karl Lauterbach und Thomas Kutschaty handelt.

Sprich: Um prägende Figuren einer Partei, der SPD, die den kommenden Kanzler stellen möchte. Lauterbach ist Mitglied des Bundestages, tritt im Wahlkreis Köln-Mülheim/Leverkusen zur Wahl an und mimt seit gut eineinhalb Jahren den Hans Dampf in allen Pandemie-Gassen. Kutschaty wiederum ist Chef seiner Partei in Nordrhein-Westfalen und seit 2018 Oppositionsführer im Landtag.

Videoschalte in der Parteizentrale

Somit war es schon als kleine Sensation zu werten, dass sich beide nun in der Leverkusener SPD-Zentrale an der Dhünnstraße einfanden und die Zeit nahmen, per Videoschalte mit Leiterinnen und Leitern Leverkusener Schulen zu sprechen.

Dabei ging es letztlich vor allem um das eine, das große Thema: Wie stellt sich denn nun die Situation an den Bildungseinrichtungen nach Monaten des Lockdowns, des Unterrichts auf Distanz, der entfallenen sozialen Kontakte dar? Und vor welche zusätzlichen Herausforderungen hat die Flut, die am 15. Juli eben auch in Teilen Leverkusens wütete, die betroffenen Schulen gestellt?

„Sehr gute Diskussion“

„Es war eine sehr gute Diskussion“, sagte Lauterbach hinterher. Acht Schulen seien zugeschaltet gewesen – vornehmlich diejenigen, die vom Hochwasser gebeutelt worden waren, wie etwa die Theodor-Heuss-Realschule in Opladen. Kutschaty ergänzte, dass Leverkusen überhaupt eine Stadt sei, „deren Bildungseinrichtungen besonders hart getroffen wurden“. Und angesichts dieser großen Probleme sei er, Lauterbach, „positiv überrascht gewesen „wie engagiert und vorausblickend diese Leute trotz aller Probleme“ handelten. „Das sind fleißige Leute, die ihren Beruf lieben.“

Es sei nun wichtig, ihnen und ihren Schulen zu helfen, die durch die Flut verursachten Schäden schnellstmöglich zu beseitigen – und parallel dazu das Thema Digitalisierung in Angriff zu nehmen. Die entsprechende Ausbildung der Kinder sei für die Zukunft schließlich unerlässlich. „Es geht darum, den Schulen Geräte, eine entsprechende Infrastruktur , eine Anleitung sowie stete Betreuung zur Verfügung zu stellen.“ In den USA etwa habe jede Schule eine eigene IT-Fachkraft. Dahin müsse man hierzulande auch kommen. Leider sei der – seinerzeit auch von ihm angestoßene – Digitalpakt noch zu träge, zu bürokratisch dafür.

Überschaubare Kosten

Die Kosten für die Einrichtung schuleigener „IT-Hausmeister“ schätzt Lauterbach auf gut 500 Millionen Euro. Das Gesamtbudget des Digitalpaktes liege bei sieben Milliarden. Ergo: Das sei überschaubar – erst recht angesichts der erwartbaren volkswirtschaftlichen Kosten, die anfielen, wenn nicht gehandelt werde.

Für all dies will Lauterbach gemeinsam mit Kutschaty – und vor Ort den Akteurinnen und Akteuren der Leverkusener SPD – kämpfen. „Und dafür werden wir uns erst recht bundesweit einsetzen – zumal im Falle eines Wahlsieges“, sagte Kutschaty.

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