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Workshop: Wie können Menschen mit Handicap aktiv beteiligt werden?

Im Frühjahr wurde im Sozialausschuss auf Antrag der WSO-Fraktion über eine „Interessensvertretung für Menschen mit Behinderung“ beraten. Mitte August erkundigte sich die WSO nach dem aktuellen Sachstand. Unter anderem hatte Markus Lask, Leiter der Facheinheit Zentrale Dienste und Zentrale Steuerung, die Gründung einer Selbsthilfe-Gruppe bekanntgeben. Ebenso sei Kontakt zu Kreis Borken, LAG Selbsthilfe NRW und Wohlfahrtsverband „Der Paritätische NRW“ aufgenommen worden. Nun kommt weiter Bewegung rein.

Wie der Prozess einer möglichen Interessenvertretung für gehandicapte Personen in der Gemeinde Südlohn begleitet werden kann, das soll Ziel eines Workshops werden – am Samstag, 27. November, von 9 bis 13 Uhr im Haus Wilmers. Interessierte Menschen mit Behinderungen, chronischer Erkrankung oder deren Angehörige kommen beim Workshop mit Verantwortlichen und Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung zusammen, um das weitere Vorgehen zur Bildung einer Interessenvertretung in Südlohn gemeinsam zu besprechen.

Entwicklung eines Beteiligungsmodells

Im Workshop findet ein praktischer Austausch – unter anderem in Kleingruppen – statt, um gemeinsam ein mögliches Beteiligungsmodell für Menschen mit Behinderungen in der Gemeinde Südlohn zu entwickeln. Dabei orientiere sich der Workshop an den folgenden drei Leitfragen und Themenabschnitten, teilt die Gemeinde mit.

Wie steht es im Moment um die politischen Beteiligungsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen in Südlohn? Welche Ziele möchten wir diesbezüglich für die Zukunft erreichen? Was können unsere ersten und konkreten Handlungsschritte sein, um diesen Zielen näherzukommen?

Der Workshop wird moderiert durch das Projekt „Politische Partizipation Passgenau!" der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Interessierte Personen können sich unter der Tel. (02862) 5 82 82 oder via E-Mail [email protected] bis zum 12. November anmelden.

Unterstützungsmaßnahmen werden eingerichtet

Dabei mögen Name und Kontaktdaten mitgeteilt werden, ebenso gegebenenfalls der Hinweis, welcher Unterstützungsbedarf vorliegt – zum Beispiel Gebärdensprachdolmetschung oder auch Tonübertragungsanlage für Hörbeeinträchtigte.

Es sind die aktuellen Vorschriften zum Schutz vor dem Coronavirus zu beachten. Aktuell gilt demnach die 3G-Regel – geimpft, genesen, getestet. Weiterhin sind die geltenden Hygieneregeln zu beachten.